Nichts als Probleme mit der KeyCard?!

Was ich in der vergangenen halben Woche hier an der Rackarbergsgatan gelernt habe: Hüte deine KeyCard wie einen Schatz!

Die KeyCard ist der Schlüssel zu allem hier in der Wohnsiedlung (ausser zum eigenen Zimmer), das heisst Haustür, Wohnungstür, Waschküche, Reservierung der Waschmaschinen und co., Zutritt zum Entsorgungshäuschen…

Als ich allerdings am Mittwoch mit all meinem Gepäck hier ankam, musste ich feststellen, das meine KeyCard nicht funktionierte! Nach dem wir (Jonas und Linh hatten mich begleitet, um mir mit dem ganzen Gepäck zu helfen) mehrmals bei sämtlichen Zimmern meines Korridors geklingelt hatten, öffnete schliesslich eine ältere Dame die Tür. Was für ein Glück! Die meisten Studenten sind nämlich zurzeit noch nicht hier, weil das Semester erst am 28. August beginnt. Zudem hatte der Vermieter Studentstaden sein Büro bereits vor einer Stunde geschlossen, es wäre also nicht möglich gewesen, die Karte dort umzutauschen… Nachdem wir meiner zukünftigen Mitbewohnerin das Problem geschildert hatten und sichergestellt hatten, dass der Schlüssel zu meinem Zimmer funktionierte, stellte sich diese mit Marianne vor und lieh mir freundlicherweise eine ihrer beiden KeyCards. DANKE!

Noch am selben Abend schrieb ich dem Vermieter Studentstaden eine e-Mail und sie konnten meine Karte neu programmieren, sodass ich nicht noch einmal dort vorbeigehen musste.

Heute Morgen geschah mir allerdings das nächste Missgeschick mit dieser verflixten KeyCard: Als ich auf dem Weg zum Tvättstuga (Waschküche) mal eben kurz meinen Müll ins Miljöstuga (Entsorgungshäuschen) bringen wollte, fiel mir beim Entsorgen die Karte aus der Hand, was ich aber unpraktischerweise erst feststellte, als ich vor der verschlossenen Tür des Häuschens stand. Nun war ich also ausgeschlossen. Nicht eimal mein Handy hatte ich dabei. Zudem regnete es in Strömen und um die frühe Uhrzeit waren wahrscheinlich die wenigsten Studenten wach… Nach einigem Umherirren, Beten und Hoffen traf ich schliesslich zwei andere Studenten an, die sich zu den Helden des Tages entpuppten, in dem sie mir Zugang zu meiner Karte verschafften! DANKE! DANKE!

Von nun an hüte ich also diese KeyCard wie meinen Augapfel und jedesmal, wenn ein gesichertes Gebäude verlasse, überprüfe ich zuerst, ob die Karte auch wirklich da ist…

Welcome to Rackarbergsgatan 44! :D

Am Mittwoch bin ich von meinem ersten provisorischen Wohnort, einem Gästezimmer in der Väktargatan Siedlung, wo auch Linh, Jonas und Lauri wohnen, hierher in mein definitives Zimmer an der Rackarbergsgatan 44 gezogen. Das Zimmer ist super, es schein neu renoviert geworden zu sein, und die Abendsonne scheint wunderschön zum Fenster rein. 😀

Ein paar Bilder von meinem neuen Zimmer:

Und die Aussicht aus dem Fenster:

Natürlich habe ich mich auch sehr darüber gefreut, mich endlich richtig einrichten zu können…

von hier:

nach hier:

 😉

Make friends :D

Seit ich am Montag hier in Uppsala angekommen bin habe ich auch schon viele neue Leute kennen gelernt. Am Montag wurden wir mit unserem Gepäck von Linh am Bahnhof abgeholt und, müde und hungrig wie wir waren, auch gleich zum Mittagessen eingeladen, sodass wir uns von Anfang an im neuen Land willkommen fühlten 😀

Linh, ihr Mann Jonas und Lauri, welche ich über die IFES (international fellowship of evangelical students, vbg international 😉 ) kennengelernt hatte, haben mir dann auch gleich die wichtigsten Dinge erklärt, die man hier in Uppsala wissen muss. So wusste ich schon am ersten Abend, wie man hier per Smartphone eine Busfahrkarte löst oder wo man am günstigsten in der Nähe einkaufen geht. Sehr bald schon hatte ich auch eine schwedische Handynummer und gleich zwei Fahrräder, die ich während meinem Austauschsemester benutzen darf- vielen Dank euch allen hier in Schweden! 🙂

Gestern Nachmittag wurde ich von Linh zu einem „Girls Afternoon“ einer internationalen Kirche hier in Uppsala eigeladen, wo ich noch mehr neue Leute kennengelernt habe. Es war schön, mit Leuten aus verschiedensten Teilen der Welt auszutauschen und Fika (Kaffee und Kuchen) zu haben. Auch hier wurde ich sofort sehr herzlich in die Gruppe aufgenommen, wofür ich sehr dankbar bin! 😀 Heute Nachmittag werde ich zum Gottesdienst in einer internationalen Gemeinde gehen, wo ich auch meine neuen Freundinnen von gestern Abend wieder treffen werde.

Morgen wird mein erster Tag im Labor im Biomedizinischen Zentrum der Universität Uppsala sein und ich werde nochmals viele neue Leute kennenlernen.

Vor dem Biomedizinischen Zentrum in Uppsala – hier werde ich ab Montag im Labor meine Masterarbeit absolvieren.

Die ersten Tage in Uppsala

In den letzten Tagen haben wir auch Uppsala auskundschaftet – eine sehr schöne Stadt, viel grün und wie gemacht zum Fahrrad fahren! Die Stadt ist sehr flach und hat wunderschöne Velowege, zum Beispiel von Gamla Uppsala über die Felder und durch den Wald und danach entlang des Flusses in die Stadt zurück. Inzwischen habe ich auch schon ein Fahrrad, was hier in der Stadt unentbehrlich ist. 😉

Einige Bilder aus dem Freilichtmuseum in Gamla Uppsala – noch mehr schöne schwedische Häuser 🙂 Die intensiven Farben der roten Häuser vor dem tiefblauen Himmel im Licht der nordischen Sonne sind einfach wunder schön!

 

Grabhügel in Gamla Uppsala – 20 Minuten mit dem Fahrrad ausserhalb des Stadtzentrums fühlt man sich wie auf dem Land.

Zwei Tage in Stockholm

Nun ist es endlich soweit und ich bin in Schweden angekommen! 🙂 Am Dienstag und am Mittwoch waren meine Mama und ich in Stockholm. Dort haben wir Gamla Stan, die Altstadt, und das Quartier Södermalm im Süden der Stadt sowie das Freilichtmuseum Skansen besucht. Auf den Bildern könnt ihr einige Eindrücke davon sehen. Das Wetter hat natürlich auch super mitgespielt…

Schöne schwedische Häuser in Stockholm…

 

Ein paar Eindrücke aus dem Skansen – noch mehr schwedische Häuser und sehr viel Retrostyle. Dieses Freilichtmuseum ist definitiv einen Besuch wert falls ihr auch einmal in Stockholm sein solltet! 😀

The current challenge: Packe!

Am Mäntig isch es sowiit und ich flüg nach Schwede! 🙂 Momentan bin ich natürlich flissig am packe: Alles, was ich die negschte 6 Mönet bruuche muss in zweimal 23 kg Platz ha… Mis Mami begleitet mich nach Schwede und mir werded 5 Täg lang Uppsala und Stockholm uskundschafte – und ich hoffe, dass mis Schwedisch denn au zum Zug chunnt!