Weihnachten in Uppsala

Dieses Jahr habe ich Weihnachten für einmal ganz anders gefeiert – es war das erste Mal, dass ich Weihnachten ohne meine Familie verbracht hatte. Ein bisschen traurig war ich schon, bei der Familienweihnacht nicht dabei sein zu können. Besonders als am Samstag, dem 23. Dezember die Eschbachweihnacht stattfand und ich nicht dabei sein konnte. An diesem Tag hatte ich auch sonst nichts besonderes vor. Doch meine Verwandtschaft versüsste mir den Tag voller Hausarbeit mit vielen Grüssen vom Familienfest – vielen Dank euch allen! 😀 Am 23. bekam mein Fahrrad auch endlich eine neue Kette und nun läuft wieder alles wie geschmiert!

Eigentlich hatte das Weihnachten feiern für mich bereits am 15. Dezember begonnen, als wir mit den Kollegen aus unserem Laborkorridor ein Weihnachtspotluck hatten. Ich hatte bei der Organisation des Abends mitgeholfen und somit den Kontakt mit unseren neuen Korridornachbarn gestärkt. Am 15. hatten wir zuerst ein wunderbares Weihnachtsbuffet mit Spezialitäten aus aller Welt und natürlich durfte auch der selbstgemachte Schnaps samt den typisch schwedischen Schnapsweisen nicht fehlen 😉 Weiter ging es dann mit verschiedenen Gruppenspielen und schliesslich packte ich auf vielseitigen Wunsch meine Geige aus und beglückte die Gäste mit ein paar irischen Stücke. Wir sangen auch noch einige Weihnachtslieder. Nebst all dem spassigen Programm war auch viel Zeit für Gespräche und gemütliches Beisammensein. Es war schön, unsere Korridornachbarn etwas besser kennenzulernen.

Am 16. Dezember ging es direkt weiter mit dem Weihnachten feiern und zwar mit „Julbord“ (Weihnachtstisch) bei IKEA, wo wir das Weihnachtsessen mit den Freunden aus CrossCulture hatten. Es war toll, das klassische schwedische Weihnachtsessen kennenzulernen und einen gemeinschaftlichen Abend mit guten Freunden zu verbringen.

Bereits zwei Tage später stand dann das Weihnachtsessen mit der Laborgruppe an. Auf Empfehlung von Maria Letizia gingen wir in die beste Pizzeria Uppsalas – und die Pizza war wirklich unglaublich! Ich genoss den gemütlichen Abend mit meinen Arbeitskollegen sehr, den wir mit einem Pubbesuch abrundeten.

Nachdem ich am 23. die Eschbachweihnacht verpasst hatte, ging am 24. das Weihnachten feiern dann auch für mich weiter. Ich ging zum Weihnachtsgottesdienst und zum anschliessenden gemeinsamen Mittagessen nach Gottsunda. Es war schön, an Weihnachten so viele Leute um sich zu haben, Weihnachtslieder auf schwedisch zu singen und dem Krippenspiel zuzusehen. Auch das Weihnachtsessen war unschlagbar gut, da hatten sich die Köche mächtig ins Zeug gelegt! Nach dem Fest half ich mit beim Küche aufräumen und ich war überglücklich darüber, dass die vielen Reste unseres Festmahls fein säuberlich verpackt und an Bedürftige Leute weitergegeben wurden. Welch eine Verschwendung es gewesen wäre, alles wegzuwerfen.

Am 25. hatten wir dann den Weihnachtsgottesdienst in CrossCulture. Da viele Leute zu ihren Familien gefahren waren, war nur ein kleiner Haufen von uns übrig und das ganz war eine ziemlich improvisierte Sache, doch trotzdem hatten wir ein wunderbares Fest.

Zu kurz gekommen bin ich also mit dem Weihnachten feiern dieses Jahr ganz bestimmt nicht! 😉

Ich hoffe, ihr hattet ebenso schöne Weihnachten und seid gut ins neue Jahr gestartet!

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