Norra Lunsen an einem Wintertag

Nachdem meine Brüder am 29. Dezember wieder abreisten, verbrachte ich vier weitere Tage mit meinen Eltern in und um Uppsala. Der Titel für diesen Beitrag sollte also eigentlich 3 Mailänderli in Schweden heissen…

Wir unternahmen eine Wanderung im Naturschutzgebiet Norra Lunsen südlich von Uppsala, wo ich im Spätsommer Beeren gesammelt hatte. Der Wald zeigte sich von einer ganz anderen Seite, doch er hatte nichts von seiner märchenhaft verwunschenen Schönheit eingebüsst.

Ein gefrorener See (oder eher Sumpf?) mitten im Wald beim letzten Tageslicht eines schwedischen Wintertages (geschätzt so um halb 3 Uhr nachmittags…)

Hier konnten wir sogar einen dieser Sümpfe überqueren, es war ein wunderschöner Anblick, mitten in diesem Winterland zu stehen!

…da durfte natürlich auch das Selfie nicht fehlen!

  

Und hier zum Schluss noch zwei weitere Wintersumpfbilder.

6 Mailänderli in Schwede: Teil II

Die nächsten beiden Tage verbrachten wir dann in Stockholm. Unglücklicherweise machten wir unseren ersten Ausflug nach Stockholm an einem der grausten und dunkelsten Tage, die ich bisher hier in Schweden erlebt habe…

   

Kunst vor grauem Nebel, da kann man ja bloss staunen… 😉 Da kann man vor lauter Staunen doch gleich die Orientierung verlieren! (Haben wir aber nicht, das Foto ist gestellt auf Wunsch meiner Brüder)

Einen Einblick in die schwedische Architektur… die wissen schon, weshalb sie ihre Häuser in fröhlichen warmen Farben zu streichen pflegen – es ist schlicht und einfach das einzig richtige in dieser kalten und dunklen Jahreszeit!

   

Meine Eltern waren übrigens auch dabei in Stockholm, nur waren die nicht ganz so erpicht auf gestellte Fotos… Und jemand musste die ganzen Fotos ja auch machen.

Schwedische Weihnachtsdeko – leuchtende Elche überall!

Schliesslich planten wir auch Museumsbesuche in Stockholm, um dem Grau und der Kälte etwas entgehen zu können. Allerdings stellte sich heraus, dass das Museum, das wir am ersten Tag besuchen wollten ausschliesslich für Kinder war. Auch die umliegenden Museen waren stark auf Kinder ausgerichtet, es schien als seien wir in einem Museumspark für Kinder gelandet, wie ihr auf folgendem Foto sehen könnt:

Unser zweiter Tag in Stockholm war deutlich heller als der erste – zum Glück! Wir besuchten das Freilichtmuseum Skansen, dass meine Mutter und ich bereits im Sommer besucht hatten. Es war schön, die schwedischen Häuser aus dem 19. und 20. Jahrhundert nun weihnachtlich eingerichtet bestaunen zu können.

…und natürlich konnten wir es auch hier nicht lassen, ein absolut unaltersgemässes Foto zu schiessen 😉

6 Mailänderli in Schwede: Teil I

Nanu, wieso sind es jetzt denn plöztlich 6 Mailänderli in Schweden? Die Antwort ist einfach: Nach Weihnachten hat mich meine ganze Familie hier in Uppsala besucht. Ich habe mich natürlich riesig gefreut! 😀

Hier ein paar Eindrücke von unserer Familienzeit in Schweden:

Am ersten Tag erkundeten wir gemeinsam Uppsala, es war super, meiner Familie meine neue Heimat etwas näher zu bringen.

Vor dem Schloss in Uppsala…

…und natürlich dürfen auch die Familienselfies nicht fehlen!

Einmal mehr: Die Domkirche in Uppsala – die grösste Sehenswürdigkeit, welche die Stadt zu bieten hat. Natürlich besichtigten wir auch diese mit meiner Familie.

Die vier Mailänder-Geschwister – endlich wieder vereint. Nun ist es Zeit, Neckereien und andere Freundlichkeiten auszutauschen für die vergangenen vier Monate… 😉

Nachdem ich solange allein gewohnt habe, tut es richtig gut, wieder mal ein bisschen mehr Aktivität zu Hause anzutreffen!

Und natürlich durfte auch die Fika nicht fehlen. Leider war die Schweizeri bereits ausgebucht, als wir pünktlich um 3 Uhr nachmittags das Bedürfnis nach einem heissen Kaffee und etwas Süssem verspürten… Zum Glück fanden wir dann aber ein Plätzchen im Café Linné, das auch sehr zu empfehlen ist, falls ihr einmal in Uppsala sein solltet…

Weihnachten in Uppsala

Dieses Jahr habe ich Weihnachten für einmal ganz anders gefeiert – es war das erste Mal, dass ich Weihnachten ohne meine Familie verbracht hatte. Ein bisschen traurig war ich schon, bei der Familienweihnacht nicht dabei sein zu können. Besonders als am Samstag, dem 23. Dezember die Eschbachweihnacht stattfand und ich nicht dabei sein konnte. An diesem Tag hatte ich auch sonst nichts besonderes vor. Doch meine Verwandtschaft versüsste mir den Tag voller Hausarbeit mit vielen Grüssen vom Familienfest – vielen Dank euch allen! 😀 Am 23. bekam mein Fahrrad auch endlich eine neue Kette und nun läuft wieder alles wie geschmiert!

Eigentlich hatte das Weihnachten feiern für mich bereits am 15. Dezember begonnen, als wir mit den Kollegen aus unserem Laborkorridor ein Weihnachtspotluck hatten. Ich hatte bei der Organisation des Abends mitgeholfen und somit den Kontakt mit unseren neuen Korridornachbarn gestärkt. Am 15. hatten wir zuerst ein wunderbares Weihnachtsbuffet mit Spezialitäten aus aller Welt und natürlich durfte auch der selbstgemachte Schnaps samt den typisch schwedischen Schnapsweisen nicht fehlen 😉 Weiter ging es dann mit verschiedenen Gruppenspielen und schliesslich packte ich auf vielseitigen Wunsch meine Geige aus und beglückte die Gäste mit ein paar irischen Stücke. Wir sangen auch noch einige Weihnachtslieder. Nebst all dem spassigen Programm war auch viel Zeit für Gespräche und gemütliches Beisammensein. Es war schön, unsere Korridornachbarn etwas besser kennenzulernen.

Am 16. Dezember ging es direkt weiter mit dem Weihnachten feiern und zwar mit „Julbord“ (Weihnachtstisch) bei IKEA, wo wir das Weihnachtsessen mit den Freunden aus CrossCulture hatten. Es war toll, das klassische schwedische Weihnachtsessen kennenzulernen und einen gemeinschaftlichen Abend mit guten Freunden zu verbringen.

Bereits zwei Tage später stand dann das Weihnachtsessen mit der Laborgruppe an. Auf Empfehlung von Maria Letizia gingen wir in die beste Pizzeria Uppsalas – und die Pizza war wirklich unglaublich! Ich genoss den gemütlichen Abend mit meinen Arbeitskollegen sehr, den wir mit einem Pubbesuch abrundeten.

Nachdem ich am 23. die Eschbachweihnacht verpasst hatte, ging am 24. das Weihnachten feiern dann auch für mich weiter. Ich ging zum Weihnachtsgottesdienst und zum anschliessenden gemeinsamen Mittagessen nach Gottsunda. Es war schön, an Weihnachten so viele Leute um sich zu haben, Weihnachtslieder auf schwedisch zu singen und dem Krippenspiel zuzusehen. Auch das Weihnachtsessen war unschlagbar gut, da hatten sich die Köche mächtig ins Zeug gelegt! Nach dem Fest half ich mit beim Küche aufräumen und ich war überglücklich darüber, dass die vielen Reste unseres Festmahls fein säuberlich verpackt und an Bedürftige Leute weitergegeben wurden. Welch eine Verschwendung es gewesen wäre, alles wegzuwerfen.

Am 25. hatten wir dann den Weihnachtsgottesdienst in CrossCulture. Da viele Leute zu ihren Familien gefahren waren, war nur ein kleiner Haufen von uns übrig und das ganz war eine ziemlich improvisierte Sache, doch trotzdem hatten wir ein wunderbares Fest.

Zu kurz gekommen bin ich also mit dem Weihnachten feiern dieses Jahr ganz bestimmt nicht! 😉

Ich hoffe, ihr hattet ebenso schöne Weihnachten und seid gut ins neue Jahr gestartet!

Rejoice :D

Der kürzeste Tag ist nun vorüber (21. Dezember), ab jetzt gibts wieder mehr und mehr Tageslicht! Rejoice! 😀

Und morgen ist Weihnachten (ja, in Schweden wird Weihnachten am 24. gefeiert), ein weiterer Grund zur Freude, obwohl ich doch auch ein bisschen traurig bin, Weihnachten dieses Jahr nicht mit meiner Familie verbringen zu können… Ich wünsche euch allen wunderschöne und gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Rejoice with the song „It’s Christmas“ 😀

Der erste (richtige) Schnee :D

Diese Woche hatten wir ihn endlich – den ersten richtigen Schnee für diesen Winter. Etwa fünfzehn Zentimeter Schnee hatten wir zu Beginn dieser Woche. Leider hat der Regen zwei Tage später das meiste wieder weggewaschen. Doch die Hoffnung auf weisse Weihnachte besteht immer noch!

Weihnachtsdeko :D

Hier kommen noch ein paar Bilder zu unserer Weihnachtsdeko im Labor:

Christbaumkugeln in den Fenstern unserer Büros – und natürlich darf das Logo auch hier nicht fehlen! 😉

     

     

Selbstgebasteltes von Maria-Letizia

Natürlich darf auch der klassische schwedische Weihnachtsstern nicht fehlen!

     

XMAS Bioinformatics Challenge – konzipiert von Jens
Was es mit diesen blinkenden Lichtern in den Flaschen auf sich hat, möchte ich aber an dieser Stelle noch nicht verraten…

Adventszeit im Labor

Auch unser Labor hat seinen weihnachtlichen Glanz bekommen. Nach unserem Gruppen Meeting letzte Woche hatten wir einen gemütlichen Dekonachmittag, an dem wir unserem Arbeitsplatz mit Weihnachtssternen, Christbaumkugeln und anderem Selbstgebasteltem schmückten. Natürlich durften auch schweizerische Mailänderli, schwedische Pepparkakor und slowakische Waffeln dabei nicht fehlen. 😀

Der Samichlaus hat uns auch in Schweden nicht vergessen! 😉

Letze Woche war Samichlaus und ich spielte im Labor den Samichlaus, in dem ich meine Kollegen mit frischgebackenen Grittibänzen, Mandarinen und Chlausnüssli überraschte. Was für ein Spass!

Unser Gruppenfoto – Findet ihr mit den Cartoon-Männchen heraus, wer wer ist?

Endlich ist es da – unser Logo! Wir hatten sehr viele Design-Fikas bis es soweit war 😉

Inzwischen haben wir auch unser eigenes Logo designt und Gruppenfotos sowie Fotos aus dem Laboralltag für unsere zukünftige Homepage gemacht. Somit kann ich euch endlich auch einen Eindruck von meinem Laboralltag vermitteln:

     

Nach wie vor fühle ich mich sehr im Labor. Ich verstehe mich gut mit meinen Kollegen und die Arbeit ist abwechslungsreich und unglaublich spannend! Das lässt einen auch die winterliche Dunkelheit vergessen 😉